PsychoanalyseBei der Psychoanalyse handelt es sich um ein anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von seelischem Leiden.*

Die Psychoanalyse beschäftigt sich mit der Ganzheit des Menschen, mit seinem bewussten und unbewussten Seelenleben, seiner bisherigen Lebensgeschichte sowie den damit einhergehenden Erfahrungen.

Sie berücksichtigt auch die aktuelle Situation sowie die individuellen soziokulturellen Umstände des Menschen. Indem die unbewussten Motive für unser Denken, Fühlen und Handeln ins Licht der Aufmerksamkeit gebracht werden, können sich innere Blockaden auflösen, schwierige Gefühle werden wahrgenommen und ins psychische Leben integriert.  

Diese Vorgänge wurden ursprünglich von Sigmund Freud beschrieben, der die psychoanalytische Behandlungstechnik entwickelt hat. In der psychoanalytischen Behandlung wird durch die Begegnung von Patient/Patientin und Psychoanalytiker/in ein schützender Raum geschaffen, indem Platz für eine neue Beziehungserfahrung entsteht, welche das Auftauchen der unbewussten Phantasien, Vorstellungen, Wünschen und Ängste des Patienten ermöglicht.

Konflikte werden so einer bewussten Verarbeitung zugänglich, können sich auflösen und verlieren ihren hemmenden bzw. blockierenden Einfluss auf die Lebensgestaltung. Es kommt zu einer Zunahme der inneren Freiheit und damit auch einer Verbesserung der Lebensqualität. Durch das psychoanalytische Verfahren verbessern sich unsere sozialen Kompetenzen, aber auch die Fähigkeit zu genießen und uns in unserem beruflichen Umfeld wohler zu fühlen. 

Dieser Prozess kann sich im Rahmen einer vertrauensvollen und empathischen  Beziehung zwischen Patient/in und Analytiker/in entfalten. Eine Psychoanalyse erstreckt sich meist über einen längeren Zeitraum.

Aus einer langjährigen klinischen Erfahrung sowie zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen (http://www.dpv-psa.de/wissenschaft/) konnte eine hohe Wirksamkeit der psychoanalytischen Behandlung nachgewiesen werden.

 

 

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* (vgl. Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung der Psychotherapie, BAnz AT 18.06.2013 B6).

 

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